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Vergleichsstudien
anhand alter Karten dokumentieren die ganz wesentlichen morphologischen
Veränderungen, die vor allem die Ostseite, die Halbinsel
Bessin, betreffen. Bei den Landzungen Alter Bessin
und Neuer Bessin handelt es sich -
aus geologischer Sicht - um sehr junge Landbildungen.
Der
Altbessin begann sich vor etwa 300 bis 400 Jahren herauszubilden
und war um die Mitte des 19. Jahrhunderts bereits 3300 Meter
lang. Mit Verwunderung beobachten kann man die beispiellos
rasante Landbildung des Neuen Bessin, dessen Entstehung erst
nach der letzten Jahrhundertwende begann. Während der
Alte Bessin sich nicht mehr vergrössert, wächst
der Neue Bessin jährlich um bemerkenswerte 30 bis 60
Meter. Derartig rasche Anlandungsprozesse dürften an
der gesamten Küste nicht zu finden sein. Die Kliffkante
des Dornbusch liefert mit ihren durchschnittlichen Rückgangsdaten
von 30 cm jährlich das dafür erforderliche Bodenmaterial.
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