|
|
 |
|
|
|
| Grieben,
Kloster, Neuendorf und Vitte - jeder Ort
hat seinen besonderen Charakter und bietet Urlaubsmöglichkeiten
von "ganz einfach" bis "luxuriös".
Grieben
mit seinen ungepflasterten Wegen und weissgetünchten
Reetdachhäusern ist der älteste und kleinste
Ort auf der Insel mit uralten Feldsteinmauern aus der Slawenzeit.
Nördlich von Kloster erstreckt sich der Ort entlang des
Boddens zum Enddorn hin.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Kloster
war der Sitz des Zisterzienserordens, der vom 13. bis
ins 16. Jahrhundert die Insel beherrschte. Etwa zwölf
Mönche nebst einigen Laienbrüdern sollen jeweils
auf Hiddensee gelebt haben. Die Zisterzienser spielen eine
bedeutende Rolle bei der Entwicklung des Ackerbaus auf der
Insel. Nach der Reformation wurden die Ländereien auf
Hiddensee von einem herzoglichen Rentmeister verwaltet, das
Kloster verfiel mit der Zeit und wurde im Dreissigjährigen
Krieg vollends zerstört. Kloster ist heute mit Heimatmuseum,
Inselkirche und Hauptmann-Haus das kulturelle
Zentrum auf Hiddensee, zugleich Seebad, Künstlerkolonie,
Bauerndorf und Feriendomizil. Der Ortsteil Grieben hat
seinen bäuerlichen Charakter behalten.
Neuendorf
ganz im Süden ist das stillste Dorf auf Hiddensee
und steht komplett unter Denkmalschutz. Die Bewohner von Neuendorf
mit seinem Ortsteil Plogshagen werden auch De Süder
genannt. Der ursprüngliche Charakter des alten Fischerdorfes
hat sich im Laufe der Jahrhunderte kaum geändert: Immer
noch prägen weissgetünchte Reetdachhäuser auf
grünen Wiesen das Ortsbild. Es gibt keine Mitte, keine
Zäune, dafür Trampelpfade, breite Sandstrände
und viel Platz. Auch fehlen die üblichen Gärten
und Abgrenzungen, fast alle Häuser dort stehen frei und
geräumig in der Landschaft, mit der Breit- und Eingangsseite
nach Süden ausgerichtet. Die nördlichste Häuserzeile
in Neuendorf wird "Schabernack" genannt.
Vitte
Der Name des Ortes leitet sich von den Fischanlandeplätzen,
den Vitten, ab, die im 13. und 14. Jahrhundert auf
Rügen und Hiddensee entstanden. Vitte wird erstmals 1515
als Ortschaft mit 24 Katen erwähnt. In Richtung Neuendorf
erstreckt sich das Süderende mit reetgedeckten Häusern
und grünen Vorgärten; in Richtung Kloster das Norderende
mit seinen typischen Fischerhäusern. Vitte ist mit etwa
600 Einwohnern zum grössten Ort der Insel geworden,
hier ist auch der Sitz der Gemeindeverwaltung und der Schule.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Zurück zur Homepage?
Leuchtturm klicken! |
 |
Klicken
Sie doch auch mal direkt ganz links auf den Themenbutton
"aktuelles", bevor Sie die Unterpunkte
ansteuern: unser Themenüberblick
für Sie! |
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Daten
zu Hiddensee
Einwohnerzahl:
ca. 1300
Länge: 16,8 km
Fläche: 18,6 km2
schmalste Stelle: 250 m
breiteste Stelle der Insel: 3,7 km
höchste
Erhebungen: Bakenberg und Swanti ca. 72 m, Schluckwiek
ca. 70 m
Von
Neuendorf im Süden über Vitte im Zentrum der
Insel bis nach Kloster im Norden beträgt die Entfernung
keine 8 Kilometer. Wer von Ost nach West wandern möchte,
hat an der breitesten Stelle höchstens 3700 Meter
zurückzulegen.
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
Vor
allem in Vitte und Neuendorf trifft der aufmerksame
Beobachter auf die Hausmarken, runenartige
Eigentumszeichen der Hiddenseer Familien, die von Generation
zu Generation weitervererbt werden. Durch Anfügen
eines weiteren Strichs (Afmark) wird auf mehrere männliche
Erben in der Familie hingewiesen. Mit den Hausmarken
werden auch Tiere, Haushaltsgegenstände und Fischereigeräte
gekennzeichnet. |
|
|
 |
Kloster:
Sehenswert sind die weissgetünchte Kirche aus dem
15. Jahrhundert und auf dem Kirchhof das von Efeu überwucherte
Grab des 1946 verstorbenen Dichters und Nobelpreisträgers
Gerhart Hauptmann. |
|
|
 |
Blaue
Scheune, Haus des Gastes, Inselkino, Seglerhafen: Vitte
ist die "Hauptstadt" der Insel. |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|