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| Flora |
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| Hiddensees
Pflanzenwelt ist vielfältig, da man auf engstem
Raum auf die Vegetationsformen Wald, Wiese, Heide, Moor,
Strand und Düne trifft. Etwa 650 verschiedene
Blütenpflanzen, 80 Moose und etwa ebenso viele Flechten
wurden auf der Insel gezählt. |
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| Im
Mittelalter war die ganze Insel noch mit
dichten Wäldern bestanden, auf dem
Dornbusch herrschte die Eiche vor,
im Süden die Erle. 1628 liess der dänische
König Christian IV. den bewaldeten
Dornbusch vollständig abholzen, um
das Holz nach Kopenhagen zu verschiffen.
Nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt nahm
dadurch verheerenden Schaden, auch die Inselbewohner
litten an dem Mangel an Brenn- und Bauholz
und mussten in den folgenden Jahren mit
Viehdung heizen. |
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Zu
beiden Seiten des Weges zwischen Vitte und
Neuendorf erstreckt sich die Dünenheide
Hiddensees, die eine Vielfalt von Pflanzen
und Tieren beherbergt und besonders während
der Blütezeit im Sommer beeindruckt.
Diese stille und während der Blütezeit
leuchtende Landschaft bestimmt zu einem
guten Teil den unverwechselbaren Charakter
Hiddensees mit. Ausserdem findet man den
herrlich duftenden Thymian, die Sand-Strohblume,
Hügelerdbeere, Heidenelke und Golddistel,
Grasnelken, Natterkopf, Ochsenzunge und
Labkräuter. |
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| Unter
strengstem Naturschutz steht die Stranddistel,
die leider nur noch selten auf Dünen
und in Dünentälern zu sehen ist.
Weitere Raritäten sind der Meerkohl
und die fleischfressenden Sonnentaugewächse. |
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Unsere
Literaturempfehlung: Der 70seitige "Strandführer"
von Erich Hoyer: Steine, Fossilien, Pflanzen und Tiere
werden ausführlich beschrieben. Erich Hoyer: "Es
gibt viele Dinge, die man einfach tun muss, wenn man einen
Inselbesuch unternimmt. Dazu gehört selbstverständlich
auch ein Strandspaziergang, der bei jeder Witterung ein
ausserordentliches Erlebnis darstellen kann, wenn man
ihn mit offenen Augen begeht." |
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Verlag
Erich Hoyer
Dorfstr 16 a
17 337 Wittenborn-Galenbeck
Tel 039607 - 203 26, Fax 205 84
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Charakteristisch
für Hiddensee ist der Sanddornstrauch, der
in Schluchten zu finden ist, an der Steilküste, am
Kliffrand und am Bessin und diese Stellen zu seinen Blütezeiten
herrlich mit den kleinen orangefarbenen Beeren schmückt.
Reiche Bestände an Ginster sind auf dem Dornbuschhügelland
zu finden, auch die Hunds- und Weinrose sieht man oft.
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