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Wie
arbeitet Ihr Studio auf Hiddensee technisch und personell?
Wie kommen die Bilder, die wir häufig vor der Tagesschau
oder im Frühstücksfernsehen sehen, von Hiddensee
aus auf den Sender?
Kachelmann:
Wir haben neuerdings einen digitalen Uplink,
also eine Satellitenschüssel, mit der wir die Bilder
in die Zentrale ins Appenzellerland und von dort zur
ARD schicken. Ähnliches passiert mit den Bildern
fürs NDR-Nordmagazin.
Wie
gross ist Ihr Team auf Hiddensee; ist ständig jemand
vor Ort?
Kachelmann:
Meistens belegt ein Zweier-Team das Wetterstudio,
aufgrund der ausserordentlich beengten Raumverhältnisse
wäre mehr auch gar nicht möglich.
Sie
haben sinngemäss den "amtlichen Wetterbeobachtern"
einmal zuviel Verwaltungs- und Bürokratendenke
vorgeworfen. Letztere hatten für Ostern 1998 Regen
für die Ostseeküste prognostiziert und faktisch
schien dann auf Hiddensee ununterbrochen die Sonne.
Ihre Wetterprognose ist zuverlässiger. Woran liegt
das im wesentlichen?
Kachelmann:
Wir sind leidenschaftliche Meteorologen und bauen
das Wetterstationsnetz in Deutschland konsequent aus
- unser Wetter aus erster Hand von motivierten Leuten
gibt oft den entscheidenden Vorsprung in Sachen Qualität.
Ganz
persönlich - was gefällt Ihnen an Hiddensee
besonders, wo schlafen Sie, wenn Sie hier sind und wo
gehen Sie essen oder mal einen trinken?
Kachelmann:
Ich schlafe im Wetterstudio und geniesse die Nähe
zum Aussichtspunkt beim Leuchtturm, dem
windigsten Ort Deutschlands. Und essen kann
man überall gut, vor allem der frische Fisch
ist für mich als Wenig-Fleischesser attraktiv.
Herr
Kachelmann, wir bedanken uns für das Gespräch.
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