Blaue Scheune - Von der Backstube zum Künstlertreff

Berühmt wurde die „Blaue Scheune“ durch die Ausstellungen des „Hiddenseer Künstlerinnenbundes“ in den 20er Jahren. Den blauen Anstrich verdankt das in seiner Anlage niederdeutsche Hallenhaus der Malerin Henni Lehmann (1887-1937), die das Gebäude 1920 erworben hatte. In der Nähe der Windmühle gelegen, beherbergte es ehemals die Wohnung, Backstube und Scheune des Bäcker- und Müllermeisters Schwarz.



Die „Blaue Scheune“ ist zudem das letzte erhalten gebliebene „Rookhuus“ (Rauchhaus), so genannt, weil es keinen Kamin gab und der Rauch sich seinen Weg durch Ritzen und Spalten im Dach suchte.

Seit 1954 wird die „Blaue Scheune“ von dem Maler Günter Fink bewohnt und ist somit wieder zu einem Anziehungspunkt für die Freunde der schönen Künste geworden. Als Baudenkmal ist das Haus nach vielen Umbauten nicht mehr von Interesse, aber als Galerie kann man es mittwochs und sonntags (von Mai bis September) jeweils von 10 bis 12 Uhr besichtigen.



 

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Die Malerinnen der Blauen Scheune: Henni Lehmann, Clara Arnheim, Elisabeth Andrae, Käthe Loewenthal, Katharina Bamberg, Elisabeth Büchsel


Unser Buchtip: Elisabeth Büchsel 1867 - 1957. Ein Leben zwischen Paris und Hiddensee von Wieland Barthelmess